Kuba Tour 2004
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19.12.2004

Nach dem Frühstück lag das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. Wir hatten uns je ein Pferd und dazu einen Guide engagiert, mit dem wir ca. 3 Stunden durch das herrliche „Valle Silencio“ in Vinales ritten. Eine gigantisch schöne Gegend mit tollem Wetter und wahnsinnig freundlichen Menschen. Am frühen Nachmittag dann machten wir uns auf den Weg nach „Batabano“, um uns nach einer Fähre zur „Isla de Juventud“ (Die „Schatzinsel“ oder auch „Insel der Jugend&ldquo umzuschauen. Die Fahrt nach Batabano selbst war eher unspektakulär. In Batabano jedoch erwarteten uns schlechte Nachrichten. Es sah nicht so aus, als ob wir heute noch fahren können, geschweige denn unseren Wagen mitnehmen zu können. Außerdem hat der letzte Hurricane das einzige Hotel der Stadt zerstört. Glücklicherweise trafen wir aber auf einen Kubaner, der uns eine Casa Particulares (Synonym für die einzig staatlich zugelassenen Privatunterkünfte) vermittelte, in der wir zumindest diese eine Nacht verbringen konnten. Nach einem gigantisch leckeren Fisch zum Abendessen haben wir uns die Nacht bis 4:00 Uhr mit Zigarren, 2 Flaschen Rum und Skatspielen vertrieben. Währenddessen hat einer der Nachbarn – wir nannten ihn den „Buckligen“ ;-)) – für 3 $ die Nacht auf unseren Wagen aufgepasst. Der Hammer!
19.12.04 16:08


18.12.2004

Mit dickem Kopf, aber bei strahlendem Sonnenschein (das erste Mal seit wir da sind) heißt es erst mal lecker auf der Hoteldachterasse "Frühstück"! Seit heute haben wir einen Hyundai „Santa Fe“ 4 WD. Also möglichst schnell raus aus der Stadt und ab nach Vinales, einem der wunderschönsten Täler Cubas, in dem Fidel und Ché ihren Kommandostand hatten. Auf dem Weg dorthin trafen wir „durch Zufall“ auf einen liegen gebliebenen Wagen. Einen der Fahrer haben wir dann ins ca. 40 km entfernten Ort mitgenommen, damit er dort telefonisch Hilfe rufen kann. Auf der Fahrt stellte sich heraus, dass unser neuer Begleiter Besitzer einer Tabakfarm ist. Als eine Art Dankeschön hat er uns dann auf eine kostenlose Tour in seinen Betrieb ein, in dessen Verlauf wir die Geheimnisse des Tabakanbaus und der Zigarrenherstellung kennen lernen durften. Natürlich durfte dann eine handgedrehte nicht fehlen. Außerdem konnten wir uns natürlich nicht zurückhalten, entsprechende Mengen Zigarren für daheim einzukaufen. Wenn das mal nicht ein „glücklicher Zufall“ für die Fahrer des „liegen gebliebenen“ Wagens… Naja, nun hieß es jedenfalls, den Weg nach Vinales zu finden. Bei der Durchfahrt durch ein kleines Dörfchen bot uns dann einer der zufällig am Straßenrand stehenden Leute per Handzeichen die neben ihm stehende Schönheit an. Wir haben dankend abgelehnt. ;-) In unserem Hotel angekommen, waren wir einfach überwältigt. Der atemberaubende Blick ins Tal während des Sonnenuntergangs war einfach unglaublich! Das Abendessen ließen wir uns dann in einer privaten, sehr versteckten Unterkunft schmecken, in der wir uns für ca. 8€ den Magen mit unendlich viel gegrilltem Hummer und anderen lokalen Spezereien vollschlugen. Den restlichen Abend ließen wir dann stilecht mit Mojito und Montechristo Nr. 4 (Ché’s Lieblingszigarren) ausklingen. Wieder mal ein wunderschöner Tag!
18.12.04 16:07


17.12.2004

Tja - die "Casa de la Musica"... Davon gibt es zwei. Eines in Havanna und eines in Miramar, einem Vorort von Havanna. Uli wollte daheim bleiben, da er ziemlich fertig war und so sind Martin und ich allein losgezogen. Und jetzt ratet mal, wo uns der Taxifahrer hingebracht hat. Natürlich nicht ins Casa um die Ecke, sondern nach Miramar.. Dort angekommen bietet uns gleich eine zwielichtige Gestalt an, uns für die Hälfte des Preise durch den Hintereingang reinzubringen. Aufgrund vollkommener geistiger Umnachtung gehen wir auch noch auf das Angebot ein. Natürlich klappt es nicht durch den Hintereingang und auch nicht durch den zweiten Eingang. Plötzlich ist auch der Typ verschwunden und wir stehen mit weniger Geld da, wo wir auch schon vorher waren - nicht IM Casa. Leider bringt auch die eingeschaltete Polizei keine Hilfe - kein Wunder bei den riesengroßen schwarzen Einlassern, die den andern Typen natürlich noch niiiieee gesehen haben... Aber wenigstens wird nach unserer Beschreibung ein (vollkommen unschuldiger) Kubaner aus der Disko gezogen, um ihn uns als Schuldigen anzubieten. Natürlich war es nicht der Gesuchte, worauf wir uns frustriert ein Taxi zurück ins Zentrum schnappen und trotz allem den Abend dort noch recht lang fortsetzten. Aus diesem Grund hatten wir uns für heute auch einen recht ruhigen Tag vorgenommen. Nach einem kurzen Abstecher ins Reisebüro, um uns nach den Details für die Isla de Juventud und den Transfer zu erkundigen, schnappen wir uns einen 1956er Oldsmobile inkl. Fahrer und lassen uns stilgerecht durch Havanna kutschieren. Natürlich muss der "Plaza de la Revolucion" und das "Jose Marti Memorial" bestaunt werden. Zum Abschluss der Fahrt ging's dann unter dem Hafen durch auf die andere Seite nach Casablanca zum Castillo und danach zu einem superschönen, aber sehr versteckt gelegenen Paladares. Mit vollgeschlagenen Bäuchen hieß es dann, den Nachmittag mit "Mojito-Vernichtung" zu beginnen. Und wir waren gut! Zurück auf die andere Hafenseite ging's dann mit der Fähre, die uns direkt ins "Museo del Ron" bringt. Plötzlich steht einer Rum-Verkostung von 5, 7 und 15jährigem nichts mehr im Weg. Nach rasch durchgeführter Hochrechnung waren wir zu dem Zeitpunkt bereits bei einem Saldo p.P. von ca. 11 Mojitos angelangt und der Abend war noch lang. Für Martin und mich endete er dann auch erst um ca. 2:30 Uhr diesmal im "richtigen" Casa de la Musica, leider ohne Uli, der da schon damit beschäftigt war, an der Matratze zu horchen.
17.12.04 16:07


16.12.2004

Nach einem einigermaßen erholsamen Schlaf und einem erbauenden Frühstück bei leichtem Nieselregen gibt's erst einmal für den vernünftigen Start in den Morgen einen leckeren Moskito an der Hotelbar. Jetzt wird Havanna unsicher gemacht! Nach einem sehr unglücklichem und dummen Kauf von Pferdescheiße (Mann, sind wir blöd!) treffen wir auf ein Pärchen Kubaner, die uns freudig die Stadt zeigen. Natürlich nicht ganz uneigennützig, aber wenigstens nett! Anna hat sich während des gesamten Tages nicht an Uli's Namen gewöhnen und ihn aussprechen können. Trotz mehrmaliger Versuche bestand sie darauf, Uli permanent "Ling" zu nennen. Er hatte von jetzt an seinen Deck- und Spitznamen weg! :-))) Noch ein kleiner Abstecher in eine Zigarrenmanufaktur hinter dem Capitolio wo wir doch prompt auf einen Holländer treffen, mit dem wir ein paar Moskitos leeren und Zigarren rauchen. Die Käseroller sind auch überall! Aber jetzt erst mal was schnabulieren und evtl. in die "Casa de la Musica", um das heute beginnende Salsa-Festival einzuläuten.
16.12.04 16:06


15.12.2004

Na toll! Da steht man um 7:00 Uhr auf, damit man 1,5 Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein kann und dann gibt es gleich einmal noch 1,5 Stunden Verspätung drauf. Hoffentlich wartet der Anschlussflieger nach Paris. Und genau das tut er! :-) Jetzt muss nur noch das Gepäck mitkommen und dann kann der Urlaub beginnen. Zwar stressen mich noch ein paar Security Leute beim Transfer, weil sie sich unendlich Zeit lassen und die Arschruhe weghaben, aber trotzdem warten Uli und Martin noch beim Boarding. Nach noch ca. 1 Stunde Warten geht's dann ab in den Flieger. Die beiden Jungs in die Holz- ich in die Business-Class. Nach ca. 10 Stunden Flug erwarten uns Havanna und Markus im Hotel! Kurz noch schnell im Regen (!) durch die Stadt und dann heim.
15.12.04 13:59



 
 

 

 
       


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